Deutliches „Ja“ zu einer friedvollen Gesellschaft

Als Sprecherin übergab Kirsten Sowa (vorne links) die Stellungnahme des Interkulturellen Arbeitskreises an Judith Neuwald-Tasbach, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen. Den Arbeitskreis vertraten ferner (hinten v.l.) Mustafa Cetinkaya (Stadt Gelsenkirchen), Ralf Berghane (Verwaltungsleiter der Pfarrei St. Hippolytus), Heiner Montanus (Superintendent des Kirchenkreises), Hüseyin Kar (Ditib-Zen­tralmoschee) und Hatice Karabudak (Alevitische Gemeinde). Foto: Winter

Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde – Stellungnahme des Interkulturellen Arbeitskreises

(win) Ihre Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde brachte eine Vertretung des Interkulturellen Arbeitskreises Gelsenkirchen mit der Übergabe einer Stellungnahme zum Ausdruck.

Anlass waren die Vorfälle aus dem Mai, als eine antiisraelische Demonstration aus dem Ruder zu laufen gedroht hatte und die Polizei die Synagoge hatte schützen müssen.

Gesundheitliche Gründe hatten die Übergabe in den Räumen der Jüdischen Gemeinde hinausgezögert. In der Stellungnahme wird sich klar gegen jegliches radikale Gedankengut positioniert. „Ja“ hingegen sagt der Arbeitskreis zu einer friedvollen Gesellschaft und einer solidarischen Unterstützung in Bedrängnis geratener Menschen.
Im Arbeitskreis sind Jüdische Gemeinde, Katholische Kirche, Evangelische Kirche, die Moscheevereine von Ditib und VIKZ, Alevitische Gemeinde, Polizei Gelsenkirchen und einzelne Schulen vertreten. Sprecherin ist Kirsten Sowa, in Rotthausen tätige Pfarrerin.